Das Bioenergiedorf

Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung
der Universität Göttingen
Dieses Projekt wird gefördert durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR),
Projektträger des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. (BMVEL)
Georg August Universität Göttingen Geowissenschaftliches Zentrum Göttingen
 

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IBR - Göttinger Institut für Bioenergie und Regionalentwicklung e.V.

 

 

 

 

 

Eine kleine Auswahl an Presseartikeln

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Erschienen am 29.4.2006 in der indonesischen Gatra (vergleichbar mit dem deutschen Spiegel) (.pdf 258 KB)

Erschienen am 11.2.2006 in der HNA Uslar:

Wer will Bioenergiedorf sein?

 

Unabhängig vom steigenden Energiepreis --> Artikel vom 8.1.2006 in der Volksstimme <--

Den Jühndern ist der Ölpreis schnuppe --> Artikel vom 8.1.2006 in der Neues Deutschland <--

Gas aus Gülle wärmt auch im Winter --> Artikel vom 8.1.2006 in der HAZ <--


Ein komplettes Dorf heizt mit Gülle --> Artikel vom 4.1.2006 in der Energiedepesche.de <--

Rai-Breitenbach im Odenwald will auch Bioenergiedorf werden, die IG Bioenergiedorf Rai-Breitenbach ist bereits gegründet. --> Artikel vom 3.1.2006 in der Echo Online <--


Erschienen am 23.12.2005 in der HNA: Jühnde bekommt fünf Geschwister


Strom aus Biomasse - Iden ist Ostdeutschlands erstes Bioenergiedorf

dpa-Meldung, 19.12.2005 (10:08)

Iden - Als erster Ort in Ostdeutschland wird das Altmarkdorf Iden seinen Strom- und Wärmebedarf nahezu komplett mit erneuerbaren Energien decken. "Wenn am Dienstag das Bioenergiezentrum in Betrieb genommen wird, dann ist die 1000-Einwohner-Gemeinde im Norden Sachsen-Anhalts weitgehend unabhängig von Kohle, Gas und Öl", sagte Projektleiter Chris Döhring von der Magdeburger GETEC AG. Der Energieversorger hat 2005 mehr als eine Million Euro in die Biogasanlage und ein neues Biomasseheizkraftwerk investiert.

Dieses umweltfreundliche Konzept findet auch Anklang bei der Landesregierung: "Biomasse ist ein Zukunftsmarkt", sagte Umweltministerin Petra Wernicke (CDU). So könnten fossile Energieträger zunehmend ersetzt werden. Im Vorjahr betrug der Anteil aller erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung des Landes schon 18 Prozent, wobei die Biomasse den zweiten Platz hinter der Windenergie einnahm. "Mittlerweile werden in Sachsen-Anhalt auf mehr als 83 000 Hektar nachwachsende Rohstoffe und Energiepflanzen angebaut", erläuterte sie. Das seien sieben Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Dabei sei das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.

"Die Energieversorgung in Iden sichern künftig vor allem die 900 Rinder und 950 Schweine der örtlichen Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) mit ihrer Gülle", sagte Döhring. Hinzu kommen Energiepflanzen aus der Landwirtschaft, aus denen in der neuen Anlage Biogas gewonnen wird. "Mit dem Biogas und Holzhackschnitzeln aus dem Forst befeuern wir das neue Blockheizkraftwerk", sagte Bernd Kurth, der Geschäftsführer des Idener Gemeindewerkes. "Über unser Wärmenetz werden fast 80 Prozent aller 400 Haushalte im Ort ganzjährig mit Wärmeenergie versorgt. Außerdem erzeugen wir mit dem neuen Kraftwerk Strom, der ins regionale Netz eingespeist wird."

Nach Angaben der Betreiber wird das Bioenergiezentrum künftig rund 3600 Megawattstunden Wärme und 1350 Megawattstunden Strom erzeugen. "Damit spart das Idener Gemeindewerk nun pro Jahr 670 000 Liter Heizöl und ist unabhängig von den großen Energieversorgern", sagte Döhring. Die alten Öl- und Gaskessel sollen jedoch nicht verschrottet werden, sondern für Spitzenverbrauchszeiten in strengen Wintern sowie bei Wartungsarbeiten als Reserve dienen.

"Die Biogasanlage und das Biomasseheizkraftwerk sind eine hervorragende Ergänzung unserer vorhandenen Schulungseinrichtungen", sagte Horst Blum von der Landesanstalt. Denn schon zu Jahresbeginn 2006 sollen die ersten Landwirte in Iden zu Energiewirten weitergebildet werden. "Die LLG steht sinnbildlich für den neuen Energiekreislauf: Unsere Rinder und Schweine liefern mit ihrer Gülle die Rohstoffe und zugleich werden unsere Büros, Schulungsräume und Ställe mit umweltfreundlicher Wärme und Strom aus dem Bioenergiezentrum versorgt", sagte Blum.

Deutschlands erstes Bioenergiedorf ist das niedersächsische Jühnde (Landkreis Göttingen), wo im September ein Holzheizwerk und eine Biogasanlage in Betrieb genommen wurden, um den 750-Einwohner-Ort weitgehend mit Strom und Wärme zu versorgen.


5.12.2005 Gutenzell - Initiatoren sind vorsichtig optimistisch (.pdf 620 KB)
Erschienen am 18.10.2005 in der HNA: Delegation aus US-Bundesstaat Ohio besucht Jühnde


Erschienen in der HNA: Jühnde macht Japan Mut


Erschienen am 14.7.2005 in der Mündener HNA: Energiepflanzenernte in Jühnde