Institut für Bioenergiedörfer Göttingen e. V.
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Herzlich willkommen beim Institut für Bioenergiedörfer Göttingen

 

 

Aktuelles:

 

Jühnde: Einladung zum Tag der offenen Tür am Sa. 18. Juni 2016 von 10:30 Uhr - 17:00 Uhr auf der Bioenergieanlage in Jühnde:

 

 

Auf der Tagung "10 Jahre Bioenergiedörfer" wurde "Die Jühnder Erklärung (.pdf)" diskutiert. Das Organisationsteam hat nun die essenziellen Standpunkte aus Sicht der Bioenergiedörfer zusammengefasst: Webseitenversion der Jühnder Erklärung

Pressemitteilung zur Jühnder Erklärung

 

 

Tagung "10 Jahre Bioenergiedörfer - Erfahrungen und Perspektiven einer nachhaltigen Energieversorgung" am 17./18. Juli 2015 in Jühnde

Die Vorträge und einige Fotos von der Tagung finden Sie hier.

 

Bioenergiedörfer:

Aufgrund des Klimawandels und der sich verknappenden fossilen Energieträger ist die Umge­staltung der Energieversorgung ein zentraler Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung. Die Energieversorgung der Zukunft muss auf erneuerbaren Energieträgern beruhen und höchst effizient sein. Durch die Verfügbarkeit von Flächen z. B. für Windkraft- und Solaranlagen sowie von nachwachsenden biogenen Rohstoffen wie z. B. Holz kommt den ländlichen Regionen hierbei eine wichtige Rolle zu. Die Bereitstellung von Nutzenergie wie Strom, Wärme und Kraftstoffe bietet damit Chancen für eine eigenständige, auf den regional verfügbaren Potenzialen beruhende Regional­ent­wicklung. Eine Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Bürgern neue Wege bei der Energie­versor­gung zu gehen, sind Bioenergiedörfer.

In Bioenergiedörfern wird angestrebt, zumindest so viel Strom auf der Basis von Biomasse zu erzeugen, wie in dem Ort verbraucht wird. Insbesondere bei Verfügbarkeit von landwirtschaftlichen Reststoffen und Wirtschaftsdüngern aus der Viehhaltung bietet die Biogastechnologie mit einem angeschlossenen BHKW hierfür technische Lösungen an. Um eine hohe Energieeffizienz zu erreichen, sollte die bei der Kühlung des Motors anfallende Wärme zur Deckung des Wärme­bedarfs von Wohnhäusern, Gewerbebetrieben etc. genutzt werden. Die notwendige Verlegung eines Nahwärmenetzes für die Verteilung der Wärme im Ort, verbunden mit der Umstellung der jeweiligen Heizungssysteme bei den möglichen Anschlussobjekten stellt eine große Heraus­for­derung an die Dorfgemeinschaften dar, da derartige Projekte oft nur bei einer Beteiligung der Mehr­heit der Hauseigentümer und Landwirte realisiert werden können. Gelingt dies aber und bleiben die technischen Anlagen außerdem mehrheitlich im Eigentum der Dorfgemeinschaft, bieten Bioenergie­dörfer die große Chance, eine eigenständige und von den Ölpreisentwicklungen unabhängige Energieversorgung aufzubauen.

Bioenergiedorf Jühnde: Die Mitglieder des Instituts für Bioenergiedörfer Göttingen e. V. haben im Rahmen der "Projektgruppe Bioenergiedörfer" des Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen (IZNE) an der Umsetzung des "Bioenergiedorfes Jühnde" federführend mitgewirkt. Mehr Informationen hierzu und zur Beteiligung an weiteren Projekten (z. B. im Landkreis Göttingen) finden Sie auf der Internetseite des IZNE unter www.izne.de. Im Kontext des Projektes "Bioenergiedorf Jühnde" erstellte Faltblätter und Broschüren sind auch auf dieser Internetseite unter "Downloads" verfügbar.

Die Homepage des Bioenergiedorfes Jühnde erreichen sie hier: www.Bioenergiedorf.de

Die Mitglieder des ibeg verfolgen das Ziel, motivierte Dorfgemeinschaften bei der Umsetzung derartig zukunftsweisender Projekte zu unterstützen.

 

Hier ein Videoclip aus 2010 mit Prof. Dr. Hans Ruppert vom IZNE, Eckard Fangmeier vom Bioenergiedorf Jühnde und Prof. Volker Ruwisch vom ibeg: